Alternative Energiequellen

  • <t>Wie Energie erzeugen?</t> 4

    1. <t>fossile Brennstoffe</t> (0) 0%
    2. <t>regenerative Bioenergie (Biogas, Holz, Biowasserstoff, usw.)</t> (0) 0%
    3. <t>Geothermie (tiefe und oberflächennahe)</t> (1) 25%
    4. <t>Solarenergie (Photovoltaik, Solarthermie, usw.)</t> (0) 0%
    5. <t>Wasserkraft (Staudämme, Gezeitenkraftwerke usw.)</t> (0) 0%
    6. <t>Windenergie (Windräder eben)</t> (0) 0%
    7. <t>Fusions- und Annihilationstechniken</t> (2) 50%
    8. <t>Hamsterraddynamo</t> (0) 0%
    9. <t>Irgendwas mit Teslaspulen, Ferromagnetismus und der Gravitation...</t> (0) 0%
    10. <t>gaaaaanz anders...</t> (1) 25%

    Tja...


    Da es irgendwie nicht so recht in den Atomkraft-Kontext hineinpasst, das Thema aber irgendwie logisch fortsetzen würde, werd ich mal so ganz spontan fragen, auf welche Art und Weise die Atomkraftgegner unter uns (*finger heb*) Energie sonst erzeugen wollten...


    Nennt am besten noch den Grund für euere Wahl.


    Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit, nur mal so nebenbei ;)

  • Ich bin zwar kein Atomkraftgegner :evil: (gibts was besseres, was soviel Energie erzeugt?)


    Aber irgendwann ist auch der Brennstoff für die Atomkraftwerke verbraucht und auserdem hat es ja durchaus einige Nachteile (auch wenn die aus meiner sicht nicht überwiegen)


    Deshalb einfach mal die andere Fundamentale Energieerzeugung:


    Sonnengleich
    Bereits in der Forschung
    und hohe Energieausbeute:


    Fusionsenergie

  • Wasser, Wind, Solar und Erdwärme wären meine Favoriten.
    Nicht nur eins davon (weil das sicherlich nicht ausreichen würde), sondern eine Mischung aus allen. Je nachdem, wo welche Technik sinnvoller und effizienter ist.


    Die anderen Alternativen sind alles auch nur Übergangslösungen, da die nötigen Rohstoffe begrenzt sind oder (schädliche) Nebenprodukte entstehen.


    Fusionsenergie ist aber auch keine Lösung.
    Da hat man das gleiche Problem wie bei Kernkraft - es entstehen auch radioaktive Abfallprodukte, die wieder entsorgt oder eingelagert werden müssen.

  • Solarenergie hat 2 große Vorteile:


    1. Die Sonne ist eine unerschöpfliche Energiequelle, da sie mindestens genausolange existieren wird wie die Erde bzw auch umgekehrt.


    2. Eine ausreichend große Solarplattendichte auf der Erde könnte soviel Sonnenlicht absorpieren oder reflektieren, dass man damit den von Menschenhand gesteigerten Treibhauseffekt ausgleichen könnte.

  • Nun wir haben selbst Solarzellen aufm Dach. Es kommt drauf an wo das Haus dann auch steht bzw die Solarzellen. Im Winter bringen uns die Solarpanele in Deutschland gar nichts, im Sommer können wir unsere Gasheizung abschalten und Warmwasser fast komplett über Solar laufen lassen.

  • Hmm, da muss ich differenzieren...by the way: man kann für eine Umfrage mit einer Option auch mehrere Möglichkeiten wählen lassen..


    Voll nutzen
    - Geothermie (tiefe und oberflächennahe), kenne da keine Nachteile


    Eingeschränkt nutzen (in Reihenfolge der von mir gewünschten Verbreitung):
    - Aufwindkraftwerke, wohl nur sinnvoll in der Sahara
    - Windenergie (Windräder eben), nicht in direkter Nähe von bedrohten Tierarten (z.B. Vögel), Wohnungen
    - Solarenergie (Photovoltaik, Solarthermie, usw.), weil sie im relativ sonnenarmen D nicht viel bringen. Leider ists wohl so, dass mittlerweile sich Afrikaner keine mehr leisten können, weil die Deutschen angeblich mehr bezahlen für.
    - Wasserkraft (Staudämme, Gezeitenkraftwerke usw.), weil starke Umweltveränderungen erforderlich und nicht in Erdbebengebieten
    - Fusions- und Annihilationstechniken, wegen dem Müll und bisher vllt unbekannten Nebenwirkungen


    Nicht nutzen:
    - fossile Brennstoffe, weil endlich und schlecht für Klima
    - regenerative Bioenergie (Biogas, Holz, Biowasserstoff, usw.), weil man Pflanzen zum Essen braucht und es verschlimmert den Raubbau an (Regen-)Wäldern


    Keine Ahnung:
    - irgendwas mit Teslaspulen, Ferromagnetismus ..die Energiegewinnung müsst man mir erstmal erklären


    Ich hab hier noch einiges äußerst seltsames gefunden, man klicke auf (UN)bekanntes und dann stehts rechts:
    - Plasmareaktor, läuft angeblich sogar mit Cola
    - Wasserreaktor, läuft angeblich mit Leitungswasser
    - Repulsine, irgendne Wellenscheibe mit Vakuum, die ein Haus heizen können soll


    PS: Super Ionisiertes Wasser is am merkwürdigsten da. :o


    @Aaron: Was meint in deinen Augen "ausreichend"?

  • Geothermische Energie ist allerdings auch nicht von dauer. Wenn man die Hitzequelle überfordert und zu stark nutzt kann sie auch für eine weile versiegen. außerdem ist dies meist nur sinnvoll in Regionen wo du eine Erdspalte vorfinden kannst z.B. in Island, weil in solchen Regionen die Kruste dünn genug ist. Andere Orte wo die Erdkruste dünn genug ist sind schwer zu finden.

  • @ T'Lar


    Wenn wir sagen wir mal durch unseren CO2-Ausstoß die Infrarotabstrahlung der Erde um 10% reduzieren (was schon ziemlich heftig wäre), dann müssten wir entsprechend 10% des ankommenden Sonnenlichtes entweder in das All zurückspiegeln oder mit Solarzellen in elektrischen Strom umwandeln und dann puffern.


    Die Erdoberfläche ist etwa 510 Mio km² groß, also müssten wir in diesem Fall 51 Mio km² mit Solarzellen zubauen.

  • Eh Kernfusion einsatzbereit sein wird, vergehen schon noch ein paar Dekaden. Und wenn es dann so weit ist, wird es so oder so genauso ein Spaß wie die Atomreaktoren. Alle, die das Gegenteil behaupten: Habt Ihr euch mal überlegt, wie man sonst aus Fusionsenergie Strom erzeugen können soll? Noch haben wir keine Energieplasmaleitungssteckdosen in unseren Häusern... Das einzige, was mir persönlich daran gefällt, sind die "Abfallprodukte"...
    da nichts, was schwerer als Eisen ist, bei der Fusion Energie erzeugen wird, werden wir garantiert keinen schon von sich aus radioaktiven Abfall haben. Und die was an Isotopen entsteht, soll ne anständige Halbwertzeit haben.


    Btw - ich musste laut auflachen, als ich Tlars Seite begutachtet hab. Das hat nix mit vermeidlich falschem Inhalt zu tun, aber das "Nullpunkt-Energiefeld" hat mich doch sehr an gewisse Serien aus der Pegasusgalaxie erinnert...


    EDIT: Ok, inzwischen muss ich doch auch über die Seite an sich lachen... Man hat das Gefühl, derjenige welcher die Seite gemacht hat, war ein wenig zu übermotiviert

  • Quote from Aaron McAllister

    Die Erdoberfläche ist etwa 510 Mio km² groß, also müssten wir in diesem Fall 51 Mio km² mit Solarzellen zubauen.


    Etwa 30 % der gesamten Erdoberfläche sind nur Landfläche, was ca. 153 Mio. km² entspricht. Asien hat etwa 44,4 Mio. km², Afrika 30,3 Mio. km², Nordamerika 24,2 Mio. km², Südamerika 18 Mio. km², Europa 10,5 Mio. km². Wenn deine Berechnung stimmt, heißt das, dass man eine Fläche in der Größe von Asien und Europa komplett mit Solarzellen bedecken müsste? Ich glaub das kann keiner bezahlen..und wie sieht denn das aus. :o

  • Is mir gar nicht aufgefallen :o aber ich weiß, worauf er hinaus will.


    Irgendjemand hat mal errechnet, wie viel Fläche in der Sahara (mehr Sonnenenergie als sonst wo) man mit Solarzellen zupflastern müsste, um den Energiebedarf der Erde zu decken. Die Fläche allein für Europa ist groß genug, um sie von der ISS also schwarzes Quadrat erkennen zu können - für die Welt schätzungsweise so groß wie ganz Deutschland.


    Dein Fehler, Mc Allister, ist übrigens die Tatsache, dass du für jeden Quadratkilometer dieselbe Menge an Strahlungsdruck, bzw. eintreffende, umwandelbare Sonnenenergie annimmst. Tatsache ist aber, dass in Norwegen Solarzellen in etwa so effizient sind wie Glühbirnen, während sie in der Sahara die Effizienz einer Diode erreichen... so grob.


    Grüße, meine Wenigkeit

  • Es ist sowieso am klügsten, Solarkraftwerke in der Sahara zu bauen und dann dort produzierten Wasserstoff nach Europa zu verfrachten, wo er zur Stromgewinnung genutzt wird.


    Das ist tausendmal besser als ganz Deutschland mit Solarzellen auszustatten.

  • Was ich neulich aufm ARD gesehen habe war eine Wohnsiedlung mit Wohnungen nach Süden ausgerichtet. Die haben aufm Dach Solarpanele und neuste Dämmtechniken und co. Die sollen wohl richtig Stromsparen und das was sie ins Stromnetz einspeisen ist mehr als das was sie letztendlich für ihre Stromrechnung ausgeben. Allerdings hat mich das nicht ganz so überzeugt vorallem weil die Häuser richtig furchtbar aussahen.

  • Irgendwie frag ich mich, was ihr alle mit euerem Wasserstoff habt... Ihr könnt ja mal die Batterie aus Vaters Auto (oder euerem) ausbauen und beide Pole mit einem Kabel verbinden und dies in einen Bottich Wasser halten. Dann habt ihr eueren Wasserstoff (und ggf. noch ein bisschen Sauerstoff) und ideale Voraussetzungen um Knallgas zu schaffen.


    Wenn ihr auf die Wasserstoffbrennzelle hinaus wollt - eine zu schaffen und "aufzuladen" ist im Moment noch derart uneffizient, dass man es in der Regel nur zu Forschungszwecken nutzt. So eine Brennzelle soll weniger ... hmmm ... nützlich sein, als ein normaler Lithium-Ionen-Akku.


    Übrigens könnt Ihr richtig viel Geld verdienen, wenn ihr ein Verfahren entwickelt, mittels dem das Schaffen von Wasserstoffbrennzellen weniger Energie verbraucht als die Menge, mit der man sie letzten Endes aufladen kann. ;)

  • Renny, Wasserstoff ist deshalb so wichtig, weil es der einzige energieträger ist, mit dem man Energie weit und einfach transportieren und aufbewahren kann.


    oder was hälst du von einer Stromleitung von der Sahara nach Deutschland? Sehr effizient ist das nicht. Und das wir lauter Batterienen zum Transport benutzen stell ich mir auch sehr lustig vor.


    Auf kurze strecken magst du recht haben, aber auf lange nicht

  • Die Speicherung von Energie ist wirklich noch ein Problem. Wenn ich da nur an die vielen Batterien denke, die selbst bei nur Lagerung nach ein paar Jahren leer sind.


    Ich hab vorige Woche noch in der Zeitung gelesen, dass es neben Gezeitenkraftwerken, für die ja ein starker Umwelteingriff für den Aufbau nötig ist und die auf Grundlage des Tidenhubs arbeiten, auch noch sogenannte Strömungskraftwerke geben soll. Das sind quasi Windräder unter Wasser, die die Bewegung des Wassers während der Gezeiten nutzen. Dafür soll weit weniger Umwelteingriff nötig sein.

  • Ich frag mich wie die da weniger Umwelteingriff reinbringen wollen. Man muss ja immer noch einen Klotz da ins Wasser reinsetzen. Ich habe das Gefühl das geht nach dem Motto "Was ich nicht sehe, interessiert mich auch nicht".