Gamescom 2013


  • Es ist wieder soweit! Das Highlight des Jahres steht vor der Tür. In einer Woche geht die gamescom in die nächste Runde und ich bin natürlich wieder dort und werde mir die Beine in den Bauch stehen und versuchen, so viel wie möglich zu sehen und selbst anzuspielen. Dieses Jahr ist es endlich (!!) mal wieder ein vollgepacktes Programm, haufenweise neue Spiele, die neuen Konsolen und hoffentlich auch die eine oder andere Überraschung. Ich glaube so stressig wie es diesmal sein wird, war es die letzten 2 oder 3 Jahre nicht. Da gab es immer nur eine handvoll Spiele, die mich interessiert haben. Letztes Jahr hab ich ja sogar das Wochenende komplett weggelassen, weil ich schon alles gesehen hatte, was ich wollte. Aber diesmal könnten selbst die 5 Tage zu wenig sein, um alles zu schaffen. Mal sehen. War jedenfalls schon lange nicht mehr so gespannt auf die Messe.


    Worauf ich mich am meisten freue, sind die neuen Konsolen (auch wenn ich mir vielleicht gar keine kaufen werde, mal sehen). Will die trotzdem mal gern anspielen und sehen, ob es ein paar Spiele gibt, für die sich ein Kauf eventuell doch lohnt. Ich hoffe auch sehr, dass man irgendwo die Möglichkeit hat mal die Oculus Rift auszuprobieren. Will einfach mal wissen wie sich das anfühlt - von den Videos und Erzählungen anderer kann man sich ja nicht wirklich ein Bild machen.


    Wie sieht es bei euch aus? Wer fährt auch hin, wer verfolgt es nur von zu Hause aus? Worauf freut ihr auch am meisten? Was erwartet ihr von der Messe? Möchte natürlich auch eure Berichte/Eindrücke nach der Messe hier lesen, falls ihr auch vor Ort seid.


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    Ich werde wieder versuchen hier ein paar Termine zusammenzutragen und den ersten Beitrag hier immer mal aktualisieren, wenn ich noch was finde. Auch wenn es wahrscheinlich wieder nicht sehr viele sein werden - das wird leider von Jahr zu Jahr immer weniger. Muss man sich dann eben überraschen lassen und vor Ort schauen, ob man was findet.


    Wie immer gilt: Wenn ihr irgendwo was findet (Standprogramme, Interviewtermine, usw.), bitte hier Bescheid geben. Ist immer schön, wenn man den Aufenthalt schon vorher ein wenig planen kann, weil man sonst dort völlig erschlagen wird und den Überblick schnell verliert, was wo wann stattfindet. Hier also mal das, was ich bisher gefunden habe an Terminen:


    Pressekonferenzen:
    - Electronic Arts: 20. August 2013, 16 Uhr, Ort: Palladium (Stream bestätigt)
    - Sony: 20. August 2013, 19 Uhr, Ort: Staatenhaus (Stream bestätigt)
    - Microsoft: 20. August 2013, ? Uhr, Ort: Dock One (PK oder nur Presseevent?)
    - Blizzard: 21. August 2013, 11:30 Uhr, Ort: auf der Messe


    Termine:
    - Blizzard Bühnenprogramm (Konzerte, Präsentationen)
    - NVIDIA Bühnenprogramm (Spiele- und Hardwarepräsentationen)
    - Bühnenprogramm der Lets Play Bühne in Halle 10 (u.a. Spielepräsentationen und Interviews)
    - Termine der Konzerte des gamescom festivals
    (diesmal auch etwas bekanntere Bands dabei, zu Royal Republic oder Sound Of Games könnte man sogar mal hingehen)


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    Und zum Schluss noch meine Liste an Spielen, die ich hoffe zu sehen oder wenigstens etwas darüber in Erfahrung zu bringen, auch wenns niemanden interessiert...so vergesse ich wenigstens nicht, was ich mir alles angucken will - werde ja auch nicht jünger :D
    Wenn ihr noch was habt, das fehlt und von dem ihr gern was wissen wollt, sagt Bescheid (kann aber nicht versprechen, dass ich alles schaffe, aber werde es versuchen):


    Spiele:
    - Star Citizen
    (auch wenn es wohl dazu nix geben wird und ich leider auch nicht schnell genug war, mich für die gamescom-Party anzumelden..)
    - das neue Spiel von Valve? und das von Firaxis?
    - Elder Scrolls Online
    - Watch_Dogs
    - The Division
    - Mirrors Edge 2
    - GTA 5
    - The Order: 1886
    - Destiny
    - Murdered: Soul Suspect
    - Beyond: Two Souls
    - Quantum Break
    - Sacred 3
    - Diablo 3 (Konsole) + Addon?
    - Worms Clan Wars
    - XCOM Declassified + XCOM Enemy Within
    - Star Wars: Battlefront
    - Battlefield 4
    - Command & Conquer
    - Splinter Cell Blacklist
    - Assassins Creed 4
    - The Witcher 3
    - Thief 4
    - X Rebirth
    - Elite Dangerous
    - Jagged Alliance: Flashback
    - Flashback HD
    - Need For Speed: Rivals
    - Driveclub
    - The Crew
    - Mad Max
    - Wasteland 2
    - Dying Light
    - Cyberpunk 2077
    - Carmageddon: Reincarnation
    - Deep Down
    - Plants vs. Zombies 2 + Garden Warfare
    - Project Spark
    - Homeworld 3
    - Nuclear Union
    - DSA: Demonicon
    - Tactical Intervention
    - Talisman Digital

  • Ju'lan'tru one,


    gut hier wieder was von Dir zu lesen. Ich interessier mich natürlich am meisten für Science Fiction Spiele, aber auf so eine Messe würds mich dennoch nicht ziehen. Deswegen bin ich froh, wenn es hier einen Bericht dazu gibt. :)

  • So, bin wieder zurück aus Köln. Erstmal ein paar allgemeine Eindrücke. Insgesamt war es wieder eine tolle Woche. Habe viel gesehen und selbst ausprobieren können und auch fast alles geschafft, was ich wollte. Und das sogar trotz der Masse an Leuten - das war diesmal wirklich extrem. An den Wartezeiten hat sich auch überhaupt nichts geändert - manche Stände waren für ihre Größe wieder mal völlig falsch aufgebaut, so dass man wieder stundenlang warten musste. Am Ende konnte man dann teilweise nur bereits bekanntes E3-Material sehen, was es schon seit Monaten im Internet gibt. Da kommt man sich dann schon ziemlich verarscht vor. An einigen Ständen hat es aber besser funktioniert - da waren die Wartezeiten moderat und es hat sich auch gelohnt. Bei einigen gabs sogar Kekse oder eine ganze Tasche voller Goodies für die Wartezeit (aber das war eher die Ausnahme). Für den PS4-Stand durfte man sich schon mal locker 4,5 Stunden anstellen...das ist schon hart an der Grenze. Bei Battlefield waren es sogar wieder 8 Stunden, hab ich gehört (aber beim AMD-Stand ging es deutlich deutlich zügiger und da konnte man es auch spielen)...


    Insgesamt muss man sagen, dass es leider auch relativ viele Spiele, die ich gehofft hatte, mal selbst anzuspielen, nur als Präsentation gab. Auch die neuen Konsolen fand ich eher enttäuschend. Vor allem grafisch aber auch spielerisch war da jetzt nichts dabei, was man nicht schon lange vom PC kennt. Hatte ja gehofft ein paar Spiele zu finden, für die sich ein Kauf der Konsole wirklich lohnt, aber da war für mich nichts dabei. Werde mir wahrscheinlich trotzdem eine PS4 kaufen, aber dann eher für Sportspiele wie NHL oder NBA und das eine oder andere Rennspiel. Ich hoffe einfach mal, dass da in den nächsten Jahren noch besseres kommt.


    Größte Überraschung für mich war das Diablo 3 Addon. Dass es kommt, war ja schon bekannt, aber ich hatte maximal mit einem Trailer gerechnet und nicht, dass man es tatsächlich schon anspielen kann. Ansonsten sah es aber ganz schön bescheiden aus mit wichtigen Neuankündigungen oder Überraschungen. Hatte diesmal eher etwas von einer aufgewärmten E3-Mahlzeit. Größtenteils schon bekannte Dinge und hier und da mal was Neues.
    Auf der anderen Seite gab es aber auch nichts, was mich wirklich enttäuscht hat. Die Spiele, die mich interessierten, machten fast alle einen guten Eindruck und ich freue mich jetzt um so mehr darauf.


    Was mich sehr beeindruckt hat, war die Oculus Rift. Das ist auch mein Highlight der Messe. Zwar ist selbst die HD-Version (die man dort anhand einer Rennspieldemo und einer selbst spielbaren Version von Hawken testen konnte) noch nicht wirklich hochauflösend, aber das Spielgefühl ist einfach der Wahnsinn. Gerade wenn man in Hawken mit dem Mech durch die Luft schweben und fliegen und sich nach allen Seiten umsehen kann, fühlt man sich richtig mitten drin im Spiel. Der Sichtbereich ist auch vollkommen ausreichend - habe gar keine Ränder oder ähnliches bemerkt. Man kann eigentlich sofort vergessen, dass man eine Brille trägt, da sie auch überhaupt nicht stört. Das einzige Problem ist eben, dass man seine Hände und die Tastatur nicht sieht. Also für eine Steuerung per Gamepad ist das kein Problem, aber mit Tastatur könnte es etwas schwierig werden. Mal schauen welche Spiele so alles unterstützt werden und ob sich vielleicht noch etwas mehr an der Auflösung tut. Wird aber auf jeden Fall gekauft!


    Ich denke nächstes Jahr wird es sogar noch spannender, wenn noch mehr Spiele für die Konsolen vorgestellt werden und Oculus Rift noch ausgereifter wird. Fragt sich nur, was sie sich bei dem Besucheransturm einfallen lassen. Mal abwarten.



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    Und jetzt was zu den einzelnen Spielen. Ist diesmal nicht so umfangreich wie sonst, da es leider nur wenig Neues zu sehen gab oder ich nur kurz spielen konnte (und ich sicher auch noch einiges vergessen habe), aber vielleicht ist ja noch das eine oder andere dabei, was noch nicht bekannt ist. Hab nicht ganz alle Spiele geschafft abzuarbeiten, aber den Großteil konnte ich sehen. Bei Need For Speed Rivals ärgere ich mich jetzt im Nachhinein, dass ich es mir nicht angeschaut habe - das scheint ja richtig gut zu werden. Und für Assassins Creed 4 und Beyond fehlte dann leider auch die Zeit. Aber hier nun die anderen Spiele:



    Star Citizen ((Online-)Weltraumsimulation):


    Zu Star Citizen hab ich ein Interview gesehen, bei dem größtenteils Fragen aus dem Publikum beantwortet wurden (auch eine von mir). Das war wirklich sehr interessant und wenn das am Ende wirklich alles so umgesetzt wird, dann dürfte es tatsächlich das super Spiel werden, was wir uns alle davon erhoffen. Könnte sein, dass vieles davon schon bekannt ist, aber ich habe bisher so wenig wie möglich auf der Webseite darüber gelesen, um mir nicht die ganze Überraschung zu nehmen bei Release (aber das werd ich wohl jetzt doch mal nachholen müssen, weil ichs so lange sicher nicht mehr aushalten werde).


    Jedenfalls wird man sich auch im Online-Teil im Stil von Freelancer oder Privateer allein auf den Weg machen können und nicht unbedingt auf eine große Gilde angewiesen sein. Es war so ein wenig meine Befürchtung, dass man als Einzelgänger, der nur hier und da mal mit anderen Spielern gemeinsam unterwegs sein will, leichte Beute für Piraten wird und keine Chance hat im Spiel voranzukommen ohne Unterstützung. Aber es wird die Möglichkeit geben, dass man PvP "abschalten" kann bzw. nur für Spieler sichtbar zu sein, die keine feindlichen Absichten haben, wenn man das will. Dann ist man im zentralen Bereich des Universums relativ sicher und kann nur in den äußeren Bereichen von anderen Spielern angegriffen werden. Das Spiel soll auf verschiedene Spielarten ausgelegt werden. Entweder allein, in kleinen Gruppen oder aber auch in sehr großen Gilden. Man kann dann z.B. ganze Raumstationen einnehmen und gegen andere Gilden verteidigen. Die Stationen kann man dann auch ausbauen und z.B. Vorräte oder Waffen dort einlagern oder auch von Händlern an andere Spieler verkaufen lassen. Es wird auch verschiedene Stationen geben für spezielle Zwecke. Beispielsweise versteckte Asteroidenbasen für Schmuggler und Piraten in der Nähe von Sprungtoren. Apropos Sprungtore: die lassen sich auch nicht einfach so von Piraten blockieren, um Frachter abzufangen. Das muss dann schon innerhalb der einzelnen Systeme passieren. Die Fortbewegung von anderen Schiffen soll somit nicht so einfach eingeschränkt werden können. Sprungtore sind auch die einzige Möglichkeit von einem System in ein anderes zu kommen (ähnlich wie in Freelancer) - man wird nicht einfach so durch den freien Raum dazwischen fliegen können - weil das einfach mehrere Lichtjahre sein können und man dann wochenlang unterwegs wäre, was ja dann auch Quatsch ist.


    Der "Singleplayer"-Teil Squadron 42 soll auch nicht streng linear aufgebaut sein, sondern man kann hier und da ein paar Nebenmissionen machen oder einen anderen Weg in der Geschichte einschlagen. Es werden aber alles speziell designte Missionen sein. Man muss also zwischendurch keine Zufallsmissionen erledigen, um Geld zu sammeln oder ähnliches wie in Freelancer. Und in Star Citizen selbst gibts dann sowohl fest vorgegeben Missionen als auch Zufallsmissionen für zwischendurch. Ein großer Teil des Spiels wird auch das Erkunden des Universums sein (war ja nach einer Umfrage unter allen Unterstützern des Spiels das, was die meisten am liebsten machen wollten). Ca. 70% des Universums sollen anfangs noch unerforscht sein und dort kann man dann Sprungtore zu noch unbekannten Systemen, Asteroidenfelder mit seltenen Materialien, Alienschiffswracks oder ähnliches finden. Dann kann man als Spieler entscheiden, ob man die Information über diese neu gefundenen Objekte bzw. die Karteninformationen für sich behält oder mit anderen befreundeten Mitspielern teilt oder aber auch verkauft. Oder man stellt sie allen Spielern zur Verfügung und hat dann z.B. die Möglichkeit ein System selbst zu benennen (wenn man es nicht offiziell macht, kann dies aber ein anderer Spieler tun, der es auch gefunden hat und dann darf der den Namen vergeben).


    Die Anzahl an Schiffen, die gleichzeitig in einem Kampf bzw. einem Sektor sein kann, steht noch nicht fest (das wird ja Ende des Jahres erst mit dem Dogfight-Modul getestet wie viel möglich ist), aber es werden wohl so ca. um die 30-100 Schiffe sein. Also Massenschlachten mit tausenden Schiffen wie in Eve Online wird es wohl nicht geben. Finde ich aber auch ganz gut so - dann haben einzelne Schiffe bzw. Spieler wenigstens noch einen größeren Einfluss. Es wird verschiedene Arten von Raketen geben und wenn man geschickt fliegt, kann man ihnen sogar ausweichen (je nachdem welche Art es ist).


    Man kann sich hier übrigens auch ein Video der Enthüllung des Hangarmoduls auf der gamescom-Party anschauen, zu der ich leider nicht gehen konnte. Da sieht man schon mal wie die Schiffe so aussehen, die man dann später selbst fliegen kann und darf sogar mit einem kleinen Buggy durch den Hangar fahren. Ab Donnerstag soll es das Hangarmodul dann für alle Unterstützer zum Download geben. Da bin ich echt mal gespannt.




    Elder Scrolls Online (MMORPG):


    Das konnte ich kurz anspielen. Aber mit der Ankündigung, dass es monatliche Kosten haben wird, ist es eigentlich für mich schon gestorben. Es war zwar ganz nett, aber fühlte sich auch nicht so viel anders an als jedes andere MMO. Nichts wirklich besonderes. Hätte ich mir jedenfalls mehr erhofft. Es spielt sich im Grunde so wie Skyrim. Das Skillsystem haben sie aber etwas abgeändert. Es gibt jetzt Klassen, die man bei Spielstart aussuchen kann und man kann sich auch nicht mehr ganz so frei entwickeln. Skillpunkte kann man anscheinend nur noch auf bestimmte Dinge verteilen - je nach Level und Klasse. Die Quests scheinen auch nicht immer linear zu sein. Man kann sich teilweise aussuchen, wo man zuerst hingeht (ich weiß aber nicht, ob das auch Einfluss auf den Verlauf hat oder ob man die anderen Orte einfach danach auch noch besuchen muss und man nur die Reihenfolge wählen kann). Die Quests sind aber auch teilweise wirklich auf Gruppen ausgelegt. Ansonsten ist man allein manchmal aufgeschmissen und gerät an viel zu starke Gegner.


    Man wird auch zwischendurch einfach mal von einem NPC angesprochen, der noch einen Quest hat. Das ist so ähnlich wie die Boten aus Skyrim und lockert das alles etwas auf. Aber so richtig lebendig und wie aus einem Guss fühlt sich die Welt irgendwie nicht an. Die Atmosphäre von Skyrim erreicht es meiner Meinung nach nicht. Durch die zu vielen umherlaufenden anderen Spieler, die alle den gleichen Quest erledigen und die Ausrufezeichen über den NPCs geht das alles etwas unter. Da wäre weniger mehr gewesen. Ein Multiplayerspiel, in dem man nur in den Städten auf andere Spieler trifft (oder nur mal vereinzelt in der Wildnis), wäre mir da lieber gewesen und hätte besser in die Welt gepasst.




    Watch_Dogs (Open-World-SciFi-Actionspiel in der nahen Zukunft im Überwachungsstaat):


    Watch_Dogs war einer der wenigen Titel, zu denen man wirklich neue Dinge sehen konnte. Hab mir dazu gleich 2 Präsentationen angeschaut (am Stand von Ubisoft und am PS4-Stand). Das war ganz interessant, denn es wurde auch auf zwei verschiedene Arten gespielt. Das erste Mal eher schleichend und ohne Gegner auf sich aufmerksam zu machen und beim nächsten Mal dann auf die brachiale Art. Sah beides wirklich spannend aus. Der Multiplayer wurde auch vorgestellt. Der Spieler wurde im Laufe der Präsentation von einem anderen Spieler gehackt und musste diesen finden und unschädlich machen, bevor er einen Download beenden konnte. Das sah ganz lustig aus, da man nicht genau weiß, wer der andere Spieler ist. Man sieht nur den groben Bereich, in dem er sich auf der Karte befindet und muss dann jede einzelne Person scannen, um ihn zu finden. Und wenn man ihn dann entdeckt und er sich bewegen muss, ist der Hackversuch unterbrochen. Ist eine ganz interessante Sache, aber fragt sich eben wie oft so was dann im Spiel passiert. Wenn das zu oft der Fall ist, kann es sicher auch ganz schön nervig werden - da bin ich noch etwas skeptisch.


    Am Ende konnte man dann noch die Tablet-Version ausprobieren. Mit der kann man sich anscheinend auch einfach in das laufende Spiel eines anderen Spielers einklinken kann, um ihn zu ärgern. Dann übernimmt man z.B. die Rolle des Polizeihubschraubers, den man über die Karte bewegen kann, um den anderen Spieler im Auge zu behalten. Man kann dann auch Ampeln manipulieren oder Brücken öffnen, um ihn aufzuhalten bzw. seinen Weg zu blockieren wie man es schon aus dem richtigen Spiel kennt. Find ich jetzt aber nicht wirklich so spannend und ich frage mich auch, wer (und ob überhaupt) das am Ende jemand spielen will, da es auch optisch nicht sehr viel hermacht (ist einfach nur eine detailarme Karte mit ein paar Symbolen). Leider konnte man das eigentliche Spiel nicht selbst anspielen, sondern nur daneben stehen, während es ein Ubisoftler gespielt hat. Das war echt schade - vor allem, da sie so viele Spielstationen dastehen hatten und es schon einen recht ausgereiften Eindruck machte.




    The Division (MMO-Endzeit-Taktikshooter):


    Hier hat sich die Wartezeit nicht wirklich gelohnt. Hab mich 2,5 Stunden angestellt, um dann zuerst das schon bekannte E3-Material nochmal zu sehen und danach zumindest noch 2 Minuten die neuen Tablet-Inhalte. Ich frage mich zwar, wer das spielen soll, aber ganz nett, dass es geht. Jedenfalls kann man mit dem Tablet eine Drohne übernehmen und sieht dann das Geschehen im Spiel aus der Vogelperspektive. Dort kann man dann versteckte Gegner für die Teamkameraden sichtbar machen oder sie schwächen, damit sie mehr Schaden bei Beschuss nehmen. Die Spieler des eigenen Teams kann man auch unterstützen und heilen und bekommt für jede Aktion, die man ausführt, Energie. Sobald man dann genug zusammen hat, kann man einen Luftschlag ausführen. Wie gesagt - ganz nett, aber ich finde das Ganze etwas überflüssig.




    Destiny (SciFi-Online-Rollenspiel-Shooter):


    Also das war für mich DIE Enttäuschung der Messe. Spielerisch sieht es natürlich super aus. Aber es wurde überhaupt nichts neues gezeigt. Alles nur schon bekannte Videos von der E3. Und die Krönung war dann die "Live"-Demo, bei der einfach das E3-Gameplay-Video 1:1 lief (oder zumindest haargenau nachgespielt wurde) und ein paar Leute vorn auf der Bühne standen mit dem Controller in der Hand und das Ganze kommentierten. Das war wirklich lächerlich...




    Murdered: Soul Suspect (Mystery-Action-Adventure):


    Davon hab ich mir eine Präsentation angeschaut. Es wurde der Anfang des Spiels gezeigt wie man ihn schon aus der E3-Präsentation kennt. Allerdings wurde dann noch ein Stück weiter gespielt. Das macht schon einen ziemlich guten Eindruck, auch wenn mir die "Kämpfe" mit den Dämonen, die überall in den Häusern lauern, nicht so sonderlich gefallen - das hätte man auch weglassen können. Aber dann wäre es wahrscheinlich auch zu einfach oder zu langweilig. Jedenfalls muss man als Geist Hinweise sammeln, die auf die eigene Ermordung hindeuten, um so immer mehr von den Ereignissen, die dazu geführt haben, zu erfahren (das wird dann in schönen Rückblicken gezeigt, die richtig gut ins Spiel passen). Das hat so ein bisschen was von Fahrenheit, finde ich.


    Man hat dann immer verschiedene Hinweise, die man in die richtige Reihenfolge bringen muss oder nach Wichtigkeit sortieren soll (wenn man sie vorher gefunden hat). Da gibt es anscheinend auch immer nur eine richtige Lösung und die soll man wohl auch logisch herleiten können, aber ich fand die gezeigten Beispiele teilweise nicht ganz nachvollziehbar. Ich befürchte, dass das wohl auch öfter mal in Trial & Error enden wird, bis man es richtig zusammengesetzt hat. Aber ich freue mich auf jeden Fall drauf. Vor allem, dass man als Geist Menschen beeinflussen und in ihre Körper springen kann, find ich interessant. Oder auch die Umgebung manipulieren, um Menschen dazu zu bringen, bestimmte Handlungen auszuführen oder Räume zu betreten, in denen man sie haben will. Da ist sicher einiges möglich für interessante Rätsel.




    Diablo 3 (Action-Rollenspiel):


    Hier war diesmal überraschend wenig Andrang. Sie hatten zwar wieder die "ab hier 4 Stunden Wartezeit"-Schilder dabei, aber mussten sie diesmal gar nicht aufstellen. Mir hat es zwar auch nicht so gut gefallen wie Teil 2, aber war dennoch ein schönes Spiel und ich hatte viel Spaß damit. Hätte nicht damit gerechnet, dass man das Addon sogar schon anspielen kann. Um so mehr hab ich mich darüber gefreut. Habe aber zuerst das Hauptspiel mal auf der Konsole angespielt. Das spielt sich auch richtig gut. Vor allem zu viert an einer Konsole dürfte das sehr spaßig sein. Die Steuerung ist gut umgesetzt. Allerdings waren einige Skills nicht ganz wie am PC mit der Maus gewohnt nutzbar. Beim Sprung des Barbaren konnte man z.B. nur die grobe Richtung vorgeben, in die es gehen soll. Das führt dazu, dass man auch mal an den Gegnern vorbeispringt, die man eigentlich anvisieren wollte. Aber vielleicht gibt es auch noch eine andere Möglichkeit oder eine Einstellung, wo man das beheben kann. Ist aber nur eine kleine Sache, die mich gestört hat. Insgesamt macht es einen wirklich guten Eindruck.


    Dann hab ich noch das Addon Reaper of Souls für PC angespielt. Da ist man in einem neuen Gebiet unterwegs (inklusive 2 kleinen Bosskämpfen, wenn man es rechtzeitig schafft in der kurzen Zeit) und konnte den Crusader testen. Spielt sich ähnlich wie der Paladin aus Teil 2. Er hat zwar keine Auren (eventuell kommt ja sowas durch verschiedene Runen noch mit ins Spiel, davon waren noch nicht viele zu sehen), aber einige Skills, die die gesamte Gruppe betreffen oder einen bestimmten Bereich um ihn herum. Auch Angriffe mit magischen Hämmern und Blitzen sind wieder mit dabei und er kann eine Zweihandwaffe in einer Hand führen und in der anderen trotzdem ein Schild nutzen, wenn man den Skill ausgewählt hat. Das ist schon ziemlich cool. An den Items soll ja auch gearbeitet worden sein. Legendäre Gegenstände sollen ja wieder besser werden und man soll öfter welche finden. Hab auch in der Demo direkt schon 2 gefunden. Wird sicherlich in der finalen Version dann nicht so oft passieren, aber immerhin wäre es gut, wenn sie dann auch mal nützlicher sind als bisher. Ich freue mich auf jeden Fall drauf. Man war wieder sofort drin und wollte am liebsten gleich weiterspielen. Ist schon mal ein gutes Zeichen.




    XCOM: Declassified (SciFi-Taktik-Shooter):


    Darauf hab ich mich ja sehr gefreut, da es in den letzten Videos auch einen recht guten Eindruck machte. Man konnte es sogar selbst anspielen, was ja dieses Jahr (leider) eher die Ausnahme war. Ich bin allerdings mit der Gamepad-Steuerung überhaupt nicht zurechtgekommen. Hab es auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad gespielt und war trotzdem nach wenigen Schusswechseln bereits tot. Das Schießen aus der Deckung heraus ist irgendwie sehr seltsam gelöst (für Konsolenspieler vielleicht eher nachvollziehbar, keine Ahnung). Bin auch gar nicht erst dazu gekommen meinen Teamkollegen Befehle zu geben. Also kann ich auch nicht viel zum Spiel sagen - außer, dass ich es mir auf keinen Fall für Konsole kaufen werde. ;)
    Werde es aber auf dem PC auf jeden Fall noch mal genauer anschauen.




    XCOM: Enemy Within (SciFi-Rundentaktik):


    Hier gab es eine Präsentation zu sehen, in der einige neue Features vorgestellt wurden. Es gibt 2 neue Klassen. Man kann jetzt seine Soldaten genetisch verbessern, so dass sie z.B. höher springen können und keine Leitern benötigen (was ich allerdings auch etwas seltsam finde, da dann die Jetpack-Rüstung irgendwie gar keinen Sinn mehr macht) oder sich unsichtbar machen können (was es ja aber auch schon mit der Ghostrüstung gibt). Die zweite neue Klasse ist der Mech-Soldat, der eine besonders starke Rüstung hat, in der er dann besonders viel aushält und auch größere Waffen ausrüsten kann (wie Raketen- oder Flammenwerfer). Der ist auch im Nahkampf sehr stark und kann auch Wände und Deckung zerstören, kann allerdings selbst auch keine Deckung nutzen, weil er zu groß ist. Und falls er im Nahkampf z.B. von einem Muton Berserker angegriffen wird, kann er wohl den Schlag abfangen und einen Konterangriff ausführen. Es wird auch einige neue Kampfgebiete geben und eine neue Ressource, die für die Mech-Fertigung nötig ist. Sieht schon mal alles sehr gut aus. Das wird wohl wieder für viele lange Nächte sorgen.




    Battlefield 4 (Multiplayer-Shooter):


    Battlefield konnte man auch am AMD-Stand testen. Da musste man nur ne halbe Stunde anstehen und das hab ich gleich mal genutzt. Dort gab es den klassischen Multiplayer-Modus (also verschiedene Punkte für sein Team einnehmen) auf einer Karte bei Regen zu sehen. War grafisch schon ziemlich gut. Aber ich kann jetzt nicht viel dazu sagen, was sich im Vergleich zu den Vorgängern geändert hat, da ich die nicht wirklich gespielt habe. Ich finde aber, dass das Trefferfeedback nicht ganz so toll ist. Man erkennt kaum, ob man nun getroffen hat oder nicht...aber vielleicht muss das auch so sein. Ist auf jeden Fall nicht so mein Spiel. Ich wollte es eigentlich nur deswegen mal sehen, weil mich die zerstörbaren Level interessiert haben. Das Video mit dem zusammenfallenden Hochhaus war schon beeindruckend und ich hatte gehofft, dass man die Karte hier auch spielen kann, aber die war dagegen ein wenig langweilig.




    Command & Conquer (Free2Play-Echtzeitstrategie):


    Das war auch ein Spiel, was an mehreren Ständen spielbar war. Ich bin bei LG darauf gestoßen. Da konnte man eine Skirmish-Partie gegen einen NPC-Gegner spielen. Das hat auch gereicht, um sich mal ein grobes Bild vom Spiel zu machen. Spielt sich auch genauso wie man es vom ersten Generals kennt. Die Grafik hätte ich mir zwar ein wenig besser vorgestellt, aber es ist auch nicht hässlich. Vor allem die zerstörbaren Häuser und Masten sehen toll aus. Ich fand es allerdings ziemlich einfach. Hab einfach mal so drauflos gebaut und immer mal ein paar Einheiten in Richtung Gegner geschickt und das hat am Ende gereicht. Ist sicherlich auch noch eine frühe Version und sollte für die Messe sicher auch nicht so schwer sein, aber dafür, dass ich kaum Echtzeitstrategie spiele, war es doch etwas überrraschend, dass ich kaum Probleme hatte.


    Es gibt neben den Vorratskisten, die man schon aus Teil 1 kennt, auch noch Öl als zweite Ressource. Das soll man ja für die Forschung benötigen, um neue Einheiten und Gebäude freizuschalten. Aber das habe ich nicht weiter ausprobiert - ging auch so ganz gut und ich hatte ja auch nicht so viel Zeit. Was aber echt nervig war: ich hatte dann irgendwann alle Gebäude des Gegners zerstört und musste aber noch die letzte feindliche Einheit finden, die irgendwo auf der Karte herumgurkte, bevor das Spiel zuende war. Sowas sollte in der finalen Version nicht mehr drin sein - das ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Was das Balancing angeht, muss man dann eben sehen wie es dann gegen echte Spieler wird. Kann man sich aber drauf freuen, denke ich. Macht keinen schlechten Eindruck.




    Splinter Cell: Blacklist (Schleichspiel):


    Das hab ich auch kurz angespielt. Habe allerdings die Steuerung mit Gamepad auch hier nicht wirklich hinbekommen und da ich die ganzen Vorgänger seit Teil 3 noch gar nicht gespielt habe, war ich auch etwas eingerostet. Wurde ständig entdeckt und konnte nicht so richtig in Deckung gehen. Da muss man sich erstmal etwas einspielen. Aber grafisch sieht es auf jeden Fall schick aus und man hat viele Möglichkeiten, die Umgebung zu nutzen. Man hat auch im Nahkampf die Wahl, ob man tödlich vorgehen will oder einen Gegner nur ko schlägt - gefällt mir sehr gut. Bin gespannt, ob man es wieder komplett durchspielen kann, ohnen einen Gegner zu töten wie damals den ersten Teil. Dürfte allerdings schwierig werden, da es ja anscheinend viele Abschnitte gibt, die mitten am Tag spielen und man sich da sicher nicht immer so gut verstecken kann. Bin gespannt. Bisher klingt es ja auch so, als ob das Schleichen wieder mehr im Vordergrund steht.




    The Witcher 3 (Open-World-Rollenspiel):


    Zu Witcher gab es leider im öffentlichen Bereich nur einen T-Shirt-Stand, wo man nix vom Spiel selbst sehen konnte. Das ist ziemlich schade, da ich mich sehr darauf freue. Aber immerhin gab es für jeden ein T-Shirt und sogar Kekse, um die Wartezeit zu verkürzen. Sowas darf es in den kommenden Jahren gern öfter geben. :)




    Thief 4 (Schleichspiel):


    Hier gab es eine Präsentation, in der aber auch nicht so viel neues zu sehen war. Kannte man auch schon das meiste von der E3. Was mir nicht so ganz gefällt, ist der Effekt, wenn man im Schatten und für Gegner nicht sichtbar ist. Dann färbt sich der Bildschirmrand dunkel und verschleiert die Sicht etwas. Das finde ich eher störend als dass es hilft. Ansonsten sieht es aber verdammt gut aus. Besonders die Hände, die sich an Mauern und Vorsprüngen abstützen, wenn man damit interagiert oder zu nah ran geht, sind klasse animiert. Der Taschendiebstahl ist auch toll umgesetzt, allerdings könnte er auch etwas zu einfach zu sein, da ein Gegner es überhaupt nicht bemerkt, wenn man ihm den Schlüssel vom Gürtel klaut, während er gerade vorbeiläuft. Die Karten, die man von einem Grundstück hat, sieht auch so ähnlich aus wie in den ersten Teilen. Sieht bisher alles nach einem richtig guten Spiel aus. Freu ich mich drauf.




    X: Rebirth (Singleplayer-Weltraumsimulation):


    Das konnte man auch selbst anspielen. Zwar nur einen kleinen Teil, in dem man ein paar Dogfights fliegen konnte und ein paar Frachtschiffe beschützen musste. Aber genau der Kampf ist das, was mich an dem Spiel am meisten interessiert. Dass der Handelsteil wieder super wird, nehme ich einfach mal an. Aber mir ist wichtig, dass sich das Raumschiff gut steuert und die Kämpfe nicht in Arbeit ausarten und auch Spaß machen. Ich weiß nicht wie es in den Vorgängern war (ich hab nur Teil 1 gespielt und da hat es mir nicht wirklich gefallen), aber das Schiff steuert sich hier wirklich sehr direkt. Man kann schnelle Manöver fliegen und auch die Richtung schnell ändern. Fühlt sich von der Steuerung fast genauso an wie Freelancer, was schonmal super ist. Und auch der Flug in der Nähe von anderen großen Schiffen oder Raumstationen funktioniert sehr gut. Dadurch, dass man sich relativ zu einem großen Schiff bewegt, sobald man in dessen Gravitationsbereich kommt, kann man sich voll und ganz auf die kleineren Schiffe und die eigene Bewegung konzentrieren. Ich hätte nicht gedacht, dass das tatsächlich so gut funktioniert als sie das vor ein paar Jahren so angekündigt haben.


    Auch neu ist, dass man jetzt einen Copiloten hat und generell vieles über NPCs und Gespräche gesteuert wird, was vorher immer nur über Menüs erreichbar war. Man kann auch auf Raumstationen herumlaufen und dort Leute treffen. In den Missionen scheint es auch kleine Zwischensequenzen zu geben. Das dürfte dann nicht mehr ganz so trocken rüberkommen wie früher. Also auf das Spiel kann man sich echt freuen - kann man sicher super die Zeit bis Star Citizen überbrücken. Vor allem, da es auch fantastisch aussieht. Allein die Licht- und Schatteneffekte im Cockpit sehen super aus. Werd ich mir auf jeden Fall kaufen.




    Flashback HD (Jump&Run):


    Das hat mir ziemlich gut gefallen. Ich hab aber das Original nie gespielt. Daher kann ich es nicht damit vergleichen. Habe in einigen Tests gelesen, dass es nicht so gut sein soll und damit nicht mithalten kann. Aber der Abschnitt, den ich spielen konnte, war ganz gut gemacht. Es ist jetzt kein wirklich hervorragendes Spiel, aber doch recht spaßig. Die Animationen sind toll und die Grafik ansich hat mir auch gefallen. Finde auch generell die Geschichte interessant, die so ein wenig an Total Recall erinnert. Die Steuerung war auch ok. Ich bin jetzt nicht so der Gamepad-Spieler, aber kam damit gut zurecht. Werde ich mir auf jeden Fall mal näher anschauen.




    DriveClub (Online-Rennspiel, PS4-exklusiv):


    Da ich mir ne PS4 vorbestellt habe und das ja vergünstigt dabei ist, musste ich es mir natürlich auch mal anschauen, um zu sehen, ob es sich lohnt. Konnte man auch spielen, allerdings nur eine einzige Strecke. Ist ein ganz solides Rennspiel. Optisch nichts wirklich besonderes, aber ok. Das Fahrverhalten hat mir auch ganz gut gefallen (bin sowieso eher für Arcade-Rennspiele und weniger für Simulationen, da kommt mir das ganz entgegen). Es gibt auf der Strecke immer wieder bestimmte Herausforderungen bzw. Aufgaben, die man erledigen kann (eine gewisse Strecke driften, eine Zeit unterbieten oder eine Spur möglichst genau abfahren) und bekommt dafür Punkte, wenn man es schafft. Ist jetzt nichts, was man unbedingt spielen muss, aber für 20 Euro is das schon ganz ok. Kann man spielen.




    The Crew (Open-World-Online-Rennspiel):


    The Crew hat mich da schon mehr interessiert. Vor allem, da es eine offene Spielwelt bietet und man durch die ganze USA (in Miniaturformat) fahren kann. Hier war die spielbare Version in 3 Teile gegliedert. Zuerst konnte man sich sein Auto (mal wieder...) auf dem Tablet aussuchen und tunen und ist damit dann einfach so ein bisschen durch eine der Städte gefahren. Und abschließend konnte man dann noch zu viert eine Mission spielen, in der man gemeinsam einen NPC-Fahrer einer gegnerischen Crew einholen und zu Schrott fahren sollte. Das fährt sich ziemlich gut und actionreich. Hat mir auch optisch etwas besser gefallen als DriveClub. Das Tuning scheint auch recht umfangreich zu sein. Das könnte richtig gut werden - bin ich echt gespannt drauf, da mir auch schon Testdrive Unlimited sehr gefallen hat und das ja in eine ähnliche Richtung geht.




    Mad Max (Endzeit-Action-Adventure):


    Auf Mad Max freue ich mich ja sehr, da ich die Filme super finde. Und das Spiel macht auch einen ganz guten Eindruck. Nach den letzten Previews klang es ja eher mittelmäßig, aber die Präsentation, die man sehen konnte, war nicht schlecht. Vor allem die Fahrzeugkämpfe und Verfolgungsjagden sahen lustig aus. Die Umgebung ist auch teilweise zerstörbar. Man kann z.B. Türme, auf denen sich Feinde befinden, einfach mit einem Seil und seinem Auto einreißen. Die Nahkämpfe sind auch - filmtypisch - sehr brutal und man wird mit der Zeit auch verschiedene Kombos und neue Angriffe lernen können. Autotuning ist auch sehr wichtig, aber davon konnte man noch nicht all zu viel sehen. Wirkt zwar alles noch nicht so ganz rund und technisch ist es auch nicht ganz auf der Höhe der Zeit, aber sieht insgesamt schon nicht schlecht aus.




    Project Spark ("Baukasten" zum Erstellen und teilen eigener Spiele, exklusiv für X-Box One):


    Da hab ich mir eine kurze Präsentation angesehen. Da konnte man aber nicht wirklich viel sehen. Es wurde eigentlich nur der Editor ein wenig vorgestellt am Beispiel eines Action-Rollenspiels. Die Möglichkeiten kamen mir da schon ein wenig begrenzt vor. Muss man dann sehen, ob es am Ende genug Variation gibt und nicht jedes Spiel ähnlich aussieht. Wäre mir lieber gewesen, mal ein paar mehr bereits fertige Spiele zu sehen. Bleibt aber auf jeden Fall interessant, auch wenn mich die XBox nicht so wirklich interessiert.




    DSA: Demonicon (Rollenspiel):


    Das hab ich ja letztes Jahr schon mal anspielen können und hatte da schon keine so gute Erfahrung gemacht und das hat sich diesmal leider auch nicht wirklich gebessert. Man konnte den gleichen Abschnitt spielen, ein paar Kämpfe absolvieren und ein bisschen in das Skillsystem reinschauen. Die Kämpfe waren noch ganz ok. Aber gerade das Skillsystem fand ich etwas seltsam. Man konnte am Wegrand Pflanzen finden und einsammeln. Allerdings brauchte man für manche Pflanzen einen bestimmten Level in Pflanzenkunde, um sie überhaupt mitnehmen zu können. Dass man damit dann nix anfangen kann, ok...aber dass man sie nichtmal einsammeln kann, finde ich nicht sehr nachvollziehbar. Hat auf jeden Fall einen sehr gemischten Eindruck hinterlassen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf - vielleicht sieht es nächstes Jahr dann besser aus. ;)




    Tactical Intervention (Multiplayer-Shooter):


    Das fand ich recht enttäuschend. Hab es selbst spielen können und hatte gehofft eine der besonderen Karten zu sehen, wo man auch mit Fahrzeugen unterwegs ist. Aber es war ein (ziemlich langweiliges und eintöniges) Häuserlevel, in dem man ganz normales Team-Deathmatch spielen konnte. Die Steuerung hat mir aber überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, ob es vielleicht an der Maus lag oder doch am Spiel...jedenfalls wirkte das alles irgendwie etwas billig. Da hab ich von den Counter-Strike-Machern, von denen ja welche mit an Bord sind, mehr erwartet. So richtig Spaß gemacht hat es mir nicht. Vielleicht probiere ich es später noch mal aus, aber bis jetzt hat es mich noch nicht überzeugt.

  • Ju'lan'tru one,


    danke für den umfassenden Bericht. Da ist sicher so einiges dabei, was man sich angucken kann. Ich hätte für soviele Spiele und das lange Warten gar nicht die Zeit oder die Geduld. Es wäre vllt nützlich zu wissen, zu welchem Genre das jeweilige Spiel gehört bzw. was es für ein Spiel-Typ ist. Einige kennt man ja vom Namen her, aber von manchen hab ich vorher noch nie was gehört. Möglicherweise kannst Du das noch ergänzen?


    Quote

    Man kann eigentlich sofort vergessen, dass man eine Brille trägt, da sie auch überhaupt nicht stört. Das einzige Problem ist eben, dass man seine Hände und die Tastatur nicht sieht.


    Falls damit eine 3D Brille gemeint ist, hilft da eine Tastatur mit beleuchteten Buchstaben. :)


    Ich spiel derzeit Crysis 3 mit NVIDIA 3D Vision. Sowohl das Spiel als auch die 3D Umsetzung gefällt mir ziemlich gut. Hab aber seit dieser Woche auch einen Monitor mit Tridef 3D Polfilter-Technologie, aber da bin ich noch nicht zum Ausprobieren gekommen. Wie war das auf der Messe, warn die meisten Stände mit 3D Technik ausgerüstet oder war das eher ein Randbereich?

  • Ja, das kann ich noch ergänzen. Ich schreibe das ja immer in einem Spieleforum und kopiere es dann nur hier rein. Da will ich dann nicht zu viel erklären, was es für ein Spiel ist, weil dann der Text noch länger wird und es die meisten dort sowieso schon wissen. Ich schreib mal die Genres noch in Klammern. Wenn Du noch genaueres zu einem Spiel wissen willst, sag Bescheid. Auf jeden Fall sind Star Citizen und X Rebirth Pflichtkäufe, wenn Dir Freelancer gefallen hat. ;)


    Die Oculus Rift ist mehr als nur eine einfache 3D-Brille. Da hat man den Monitor in der Brille integriert und direkt vor den Augen (wie es das in den 90ern auch schon mal gab, aber eben diesmal in gut). Man sieht also seine Umgebung überhaupt nicht mehr, sondern ist direkt im Spiel drin. Da hat man sozusagen sein eigenes kleines Holodeck auf dem Kopf. Und wenn man den Kopf bewegt, schaut man sich auch im Spiel um (also kann man sich z.B. im Cockpit eines Autos oder Raumschiffes nach allen Seiten umsehen, während man fährt/fliegt). Ist sogar relativ erschwinglich und soll dann später für ca. 300 Dollar erhältlich sein. Im Moment gibt es nur die Developer-Version mit niedriger Auflösung.


    Kann man mit 3D Vision wirklich überhaupt nicht mehr vergleichen. Das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Von normalen 3D-Brillen hat man auf der Messe auch überhaupt nichts mehr gesehen (das war schon letztes Jahr kaum noch vertreten). Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die Oculus Rift die Art und Weise zu Spielen wirklich revolutionieren könnte, wenn sie noch ausgereifter wird und natürlich von genügend Spielen unterstützt wird. Hier mal die offizielle Seite (ist auch ein Video dabei, aber da wird halt größtenteils nur drüber gesprochen...kann man eben schlecht zeigen, sondern muss es eben ausprobieren): http://www.oculusvr.com/

  • Na so ist das jetzt viel besser, da kann man sich was drunter vorstellen.


    Ja, ich hab auch festgestellt, dass es kaum noch NVIDIA 3D Vision Monitore im Handel gibt. Dabei updaten die das mittlerweile recht häufig von Nvidia, mit Geforce Experience ist die Einstellung pro Spiel auch noch automatisch möglich und es werden die Effekte an Hand von Beispielbildern erklärt, was man ohne extremer Spielegrafikspezialist zu sein, vorher selten wirklich nachvollziehen konnte. Die TriDef 3D Lösung mit Polfilter über HDMI hat mich bisher nicht so wirklich überzeugt, zumindest was Crysis 3 betrifft. Der 3D Effekt ist in meinen Augen nicht so stark wie bei 3D Vision und man muss bei vielen Spielen erstmal nach den Profilen im TriDef Forum suchen. Außerdem scheint es nicht so stabil zu laufen, hatte schon einige Abstürze. Da ist bei 3D Vision als Kontrollinstanz NVIDIA schon besser. Die Frage wird nur sein, wie lange das in den Treibern aktiv und in Spielen nutzbar bleibt. Der einzige Vorteil von der Polfilter-Technik ist, dass die Brille wesentlich leichter ist und es auch sone Clip-Brillen als Aufsatz für andere Brillen gibt.


    Das Oculus Rift Gerät sieht wirklich nach einer sehr interessanten Entwicklung aus, aber ist das nicht noch schwerer als ne aktive Shutterbrille?

  • Sobald man die Brille aufsetzt, ist man so hin und weg, da könnte das Teil auch 2kg wiegen und es würde vermutlich nicht stören. ;)
    Schwerer als ne 3D-Vision-Brille ist sie aber auf jeden Fall (die ist ja auch federleicht).


    Müsste man eben mal länger testen, ob es auf Dauer stört oder Probleme gibt. Ich konnte es ja nur ein paar Minuten ausprobieren. Da hat es auf jeden Fall nicht gestört. Auch nicht unbequemer als ein Headset, da sie auch gut am Kopf befestigt ist.
    Das einzige, was noch fehlt, ist ein integrierter Getränkehalter mit Trinkhalm. Das könnte ansonsten schwierig werden, wenn man nix sieht. ^^


    Sobald sie in der finalen Version erhältlich ist, werd ich sie kaufen und dann mehr davon berichten. Hoffe mal, dass das nicht mehr all zu lange dauert. :)

  • Ich habe mir sagen lassen, dass Warthunder (Flugzeuge) damit zu spielen ne Kotzgarantie ist, hauptsächlich weil die Kameraperspektive sich mit dem Cockpit und Flugzeug zusammen konstant dreht, aber der Gleichgewichtssinn davon keine G-Kräfte oder Drehungen wahrnimmt, klassisches Phänomen, ist aber von Mensch zu Mensch anders, genauso wie manche Menschen im Auto Bücher lesen können. atte leider letztes Jahr keine Gelegenheit es auszuprobieren, vielleicht dieses jahr.


    Apropos, ich werde dieses Jahr zur GC gehen, natürlich mit Cosplay, vielleicht sieht man sich.